Hausbesetzung in Mannheim- genaueres


Mit dieser Aktion soll gegen die Umstruktrukturierung des Stadtteils Jungbusch und die damit verbundene Ausgrenzung sozial schwacher protestiert werden. Die breite Kampagne der Stadt Mannheim beinhaltet neben der luxuriösen Sanierung alter Gebäude, den Bau eines Musikparks samt Popakademie. Diese Maßnahmen sollen dazu dienen, den Stadtteil umzustrukturieren und die traditionell sozial schwache Anwohnerschaft durch wohlhabendere, kaufkräftigere Personen zu ersetzten. Diese Prozesse führen zu Ausgrenzung und Vertreibung sozial schwacher Menschen in die Randbezirke, aufgrund ansteigender Mieten. Betroffen hiervon sind vor allem MigrantInnen, junge Menschen, Arbeitslose. Anstatt den Jungbusch in ein Prestigeobjekt der Stadt zum Stadtjubilaum 2007 zu verwandeln, sollte es weiterhin ein bunter multikultureller, lebenswerter und vor allem erschwinglicher Stadtteil bleiben. Ein Sprecher der BesetzerInnen meinte hierzu: ?Mit der Besetzung des Gebäudes soll ein Zeichen gegen die Ausgrenzung, Sozialabbau und die Umstrukturierung des Jungbuschs gesetzt werden.

Nachdem gestern Abend eine Einweihungsparty mit ca.60 Personen stattfand, ist für heute, 27.12. eine große Party mit DJs, live-MCs und viel guter Laune geplant.

Wohnraum für alle, hier und überall ab sofort! Kommt uns alle Besuchen! Linkes Ufer bleibt!!!

e-Mail:: hausbesetzerInnen-ma@web.de

[squat!net]


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